Judas neu gedacht: eine Verteidigungsrede in der Fastenzeit
“Ich, Judas, der Sündenbock”
Die Fastenzeit bietet einen passenden Rahmen, um über Schuld, Reue und Versöhnung nachzudenken und das Thema „Judas“ neu zu befragen. Mit dem Monolog „Ich, Judas, der Sündenbock“ hat Walter Jens dem vermeintlichen Verräter eine wortgewaltige Verteidigungsrede gewidmet. Sie bietet eine eindrucksvolle, tiefgründige Auseinandersetzung mit den Themen Rechtfertigung und Wahrhaftigkeit, Vorurteil und historische Verantwortung.
Die Inszenierung von Alfred Meschnigg öffnet den Blick für die vielschichtige Persönlichkeit des Judas und fordert das Publikum heraus, eigene Vorurteile zu prüfen.
mit Peppe Mairginter – Regie: Alfred Meschnigg, Villach (A)